Känguru und Koala

Känguru

Jeder kennt das hüpfende Beuteltier, was aufgrund seiner Einzigartigkeit in Australien, sogar den Weg auf die 1-Dollar-Münze gefunden hat. Australien und Känguru gehören einfach zusammen. Es gibt verschiedene Arten von Kängurus in Australien (Kangaroo, Walleby, Walleroo,…), die sich zum Beispiel in Größe und Farbe unterscheiden und in unterschiedlichen Gegenden Australiens zu Hause sind. In der freien Wildbahn sind Kängurus eher scheue Gesellen. In Touristenorten und –gegenden, haben sie sich dagegen oft schon sehr an Menschen gewöhnt. So konnte man die wilden Kängurus in Batemans-Bay (südlich von Sydney) zum Beispiel sogar anfassen. Denkt aber bitte daran, es sind nach wie vor Wildtiere, das von vielen Unwissenden oftmals praktizierte Füttern (mit Gemüse oder Ähnlichem) der „niedlichen“ Tiere schadet dem Magen der reinen Grasfresser. Ein trauriger Anblick waren die von den Roadtrains totgefahrenen Tiere an den Highways durch das Outback. Es gibt deshalb in Alice Springs extra eine Joey-Auffangstation. Hier werden die Joeys der totgefahrenen Muttertiere hingebracht und aufgepäppelt beziehungsweise großgezogen.

 

Koala

Ebenso wie Kängurus gehören auch die Koalas zu den berühmten australischen Tieren. Koalas sind wohl die gemütlichsten Tiere Australiens. Ihr Tageablauf besteht aus 20 Stunden Schlaf und 4 Stunden Eukalypus verspeisen. Sie wohnen eine ganze Weile lang auf ein und demselben Baum. Da Eukalyptus aber kaum Energie spenden, müssen die Tiere um keine unnötige Energie zu verbrauchen schlafen. Eine Famerin erzählte mir zudem, dass sie von den Dämpfen in der Pflanze quasi betrunken sind und deshalb beim seltenen Baumwechsel so eierig laufen – ich bin mir aber nicht so sicher, ob das der Wahrheit entspricht.
Ansonsten war es gar nicht mal leicht die Tiere in freier Wildbahn zu sehen (eben weil sie sich so wenig bewegen). Zu empfehlen ist deshalb auf jeden fall der Koala Park auf Philipp Island (neben der dort ebenfalls lebenden Zwergpinguine).